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DUB ZOO – Pocketful

DUB ZOO - Pocketful
DUB ZOO – Pocketful

DUB ZOO – Pocketful

Mit „Pocketful“ (veröffentlicht am 19. Juni 2026) liefern die australischen Prog-Dub-Pioniere DUB ZOO ein absolut faszinierendes, Genre-sprengendes Werk ab.

Die Formation von der Sunshine Coast verbindet hier tiefen, hypnotischen Dub und Reggae mit messerscharfem Hip-Hop, souligem Neo-Soul und einem spürbaren Hang zu progressiver Live-Improvisation.

​Das Ergebnis ist ein sonnendurchflutetes, aber dennoch tiefbassisches Album (oft auch als EP mit umfangreichen Dub- und Instrumental-B-Seiten betitelt), das perfekt in den Sommer passt.

​Die Dynamik der Band lebt von einer extrem tighten Rhythmusgruppe (Leon Tussie an den Drums und Bradley „B-Dubs“ Wenham am Bass) sowie dem Multiinstrumentalisten Lee Hardisty und Gitarrist Paddy Kiernan.

Das Kernkonzept von DUB ZOO – das kollaborative Jammen und Einladen hochkarätiger Gäste – wird auf Pocketful perfekt zelebriert.

​Highlights

„Something in the Way“ (feat. Ben Goldstein): Der Opener ist eine entspannte Sommer-Hymne. Getragen von einer unwiderstehlichen Bassline von Brad Wenham und den souligen Vocals von Ben Goldstein („Benny G“), fängt der Track den Vibe von Coolum Beach perfekt ein.

„Love Love Love“ (feat. Lizzie O’Keefe & Graham Moes): Ein spirituelles Highlight. Graham Moes liefert gewohnt gefühlvolle Soul-Strophen, während Lizzie O’Keefe einen fast ätherischen, von der Poesie von Hafiz inspirierten Refrain beisteuert. Das Finale mündet in ein explosives, Gospel-artiges Outro und einen Rap-Part von Casey Regan (Outlook MC).

„Pocketful“ (feat. 1Love & Ben Goldstein): Das absolute Kronjuwel der Platte. Hier verbeugen sich DUB ZOO vor ihren Hip-Hop-Wurzeln. Keine Geringerer als 1Love von den legendären, Grammy-prämierten Arrested Development steuert hier eine grandiose Rap-Strophe bei. Ein extrem tanzbarer Crossover aus Old-School-Rap und modernem Reggae-Skank.

„Fortune“: Ein emotionaler Track, der sich thematisch um mentale Gesundheit, unerwiderte Liebe und die Euphorie menschlicher Nähe dreht. Musikalisch glänzt das Stück durch eine klassische Vintage-Horn-Section (gespielt von den Renegade Horns und dem Cat-Empire-Trompeter Greg Spence) und ein quirliges Keyboard-Solo von Lee Hardisty.

​Die zweite Hälfte der Veröffentlichung gehört den Dub-Versionen und Remixen, die von Gitarrist Paddy Kiernan produziert und gemischt wurden.

Tracks wie „Dub Thing in the Way“, „Dub Dub Dub“ oder der „Pocketful – Remix“ dekonstruieren die Songs, schicken sie durch massive Echo-Räume und stellen den mächtigen Low-End-Bass in den Fokus. Für Soundsystem-Liebhaber ist dieser Teil ein absoluter Hochgenuss.

Pocketful ist kein starres Studio-Konstrukt, sondern atmet die pure Energie einer Live-Band. Wer auf der Suche nach handgemachter, basslastiger Musik mit Message und Seele ist, kommt an DUB ZOO im Jahr 2026 nicht vorbei.

Anspieltipp: Wer nur fünf Minuten Zeit hat, sollte direkt in den Titeltrack „Pocketful“ reinhören – er bringt die gesamte Energie und die Vision des Albums perfekt auf den Punkt.

Songs

1. Something in the Way.feat.Ben Goldstein
2. Love Love Love feat. Lizzie O’Keefe, Graham Moes
3. Pocketful feat. Ben Goldstein, 1Love
4. Fortune
5. Skinny Pete
6. Dub Thing in the Way feat. Ben Goldstein
7. Dub Dub Dub
8. Pocketful (Remix) feat. Ben Goldstein, Paddy Kiernan
10. Fortune (Instrumental)
11. Skinny Dub

©2026 DUB ZOO


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