IRIEspect – Lost in Dub EP
Die EP „Lost in Dub“ von IRIEspect ist die konsequente Dub-Fortsetzung ihres im Dezember 2025 erschienenen Vocal-Vorgängers „Lost in Time“.
Die New Yorker Band, die für ihre energiegeladenen Live-Shows bekannt ist, liefert hier eine atmosphärische Reise durch Echo-Kammern und Basslandschaften ab.
IRIEspect gelingt mit „Lost in Dub“ ein Kunststück: Sie nehmen ihre bereits starken Songs und transformieren sie in ein neues, hypnotisches Gewand.
Die Tracks
Want Me Dub (feat. Ras Ajai)
Dieser Opener setzt sofort das Tempo. Die Dub-Version betont die sonnigen Melodien des Originals, während die Steel-Drums durch gezielte Echo-Effekte einen fast hypnotischen Charakter bekommen. Ras Ajais Stimme blitzt nur noch fragmentarisch auf, was den Fokus voll auf den entspannten Groove lenkt.
Nuh Leave Mi A Dub (feat. Skygrass)
Die Zusammenarbeit mit dem jamaikanischen Künstler Skygrass gewinnt im Dub-Gewand massiv an Tiefe. Während das Original stark im Dancehall verwurzelt ist, wird hier die Bassline massiv in den Vordergrund geschoben, was dem Track eine angenehme Schwere verleiht.
Lost Dub
Das namensgebende Herzstück der EP. Hier zeigen IRIEspect ihr ganzes Können im Arrangement: Reiche Bläser-Sätze werden dekonstruiert und mit Hall-Fahnen durch den Raum geschickt. Es ist der atmosphärischste Track der Platte, der perfekt die Brücke zwischen klassischem Roots-Dub und modernem Sound schlägt.
Me Gustas Dub
Eine instrumentale Interpretation des Manu-Chao-Covers. Besonders hervorzuheben ist das filigrane Melodica-Solo. Wo im Original der Gesang die Geschichte erzählt, übernimmt hier die Melodica die Führung und verleiht dem Song eine subtile, fast melancholische Eleganz.
Dangerous Dub (feat. Duvbear)
Der Abschluss der EP bricht mit der sanften Stimmung. Durch die Mitwirkung von Duvbear (Sohn von Matisyahu) fließen hier punkige Gitarren-Riffs und eine rohere Energie ein. Im Dub-Mix werden diese Rock-Elemente zerhäckselt und neu zusammengesetzt, was für ein energetisches Finale sorgt.
Während die Vocal-EP für das Radio und Festivals konzipiert schien, ist die Dub-Version perfekt für Soundsystems und entspannte Deep-Listening-Sessions.
Wer auf modernen US-East-Coast-Reggae im Stil von Slightly Stoopid oder Stick Figure steht, aber die Tiefe von klassischem Dub sucht, wird hier fündig. Ein echtes Highlight ist die Melodica-Arbeit bei „Me Gustas Dub“.
Songs
1. Want Me Dub (Ras Ajai)
2. Nuh Leave Mi A Dub (Nick Corredor & Skygrass)
3. Lost Dub (Nick Corredor)
4. Me Gustas Dub
5. Dangerous Dub (Duvbear)
©2026 DubShot Records


