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Kemar McGregor – Riddim 91

Kemar McGregor - Riddim 91

Kemar McGregor – Riddim 91

„Riddim 91“ ist das brandneue Projekt des jamaikanisch-amerikanischen Hit-Produzenten Kemar „Flava“ McGregor. Das Album knüpft nahtlos an seine Mission an, den unverkennbaren, rohen Vibe des 90er-Jahre-Dancehall und Reggae zurückzubringen.

McGregor, der sich selbst gern als „#1BillboardKing“ betitelt, liefert mit Riddim 91 genau das ab, was Puristen am zeitgenössischen jamaikanischen Sound oft vermissen: Authentizität.

Wo moderne Produktionen oft stark in Richtung Trap-Dancehall oder Afrobeats abdriften, setzt dieses Riddim-Album auf klassische, treibende Drum-Patterns, schwere Basslines und den minimalistischen, aber infektiösen Groove, der Produzenten-Legenden wie Dave Kelly oder Steely & Clevie in den 90ern berühmt gemacht hat.

​Der Rhythmus ist extrem tight eingespielt, bringt sofort den klassischen „Uptown Mondays“-Vibe und lässt den Künstlern viel Platz, um sich stimmlich zu entfalten.

​Die wahre Stärke einer One-Riddim-Platte steht und fällt mit der Auswahl der Artists, die denselben Beat auf ihre eigene Weise interpretieren. McGregor hat hier ein massives Line-up aus der absoluten Spitzenklasse zusammengetrommelt:

Die Dancehall-Schwergewichte: Ikonen wie Beenie Man und Delly Ranx bringen die typische Energie und das nötige Toasting mit, das perfekt mit dem Oldschool-Beat harmoniert. Auch I-Octane und die Queen Tifa setzen gewohnt starke Akzente.

Die Roots- & Lovers-Rock-Fraktion: Künstler wie Junior Reid, Duane Stephenson, Ginjah und Pressure Busspipe verpassen dem harten Fundament eine tiefgründige, melodische Note. Besonders das Zusammenspiel aus dem rauen Riddim und dem souligen Gesang von Acts wie Glens Washington oder Ras Shiloh sticht heraus.

Ein Fest für Nostalgiker und Liebhaber des echten jamaikanischen Kern-Sounds. Handwerklich gibt es absolut nichts auszusetzen.

Riddim 91 erfindet das Rad nicht neu – aber das will es auch gar nicht. Kemar McGregor beweist wieder einmal, dass der klassische Dancehall-Sound zeitlos ist und keine extremen Modernisierungen braucht, um zu zünden.

Wer den Vibe der 90er vermisst, bekommt hier die perfekte Dosis geliefert. Jüngeren Hörern, die rein mit dem hyper-modernen Dancehall aufgewachsen sind, könnte es stellenweise eventuell ein wenig zu formelhaft wirken.

Songs

01. Beenie Man x Etana – Guide Over Us
02. Duane Stephenson – Walking Away
03. I-Octane – Teeth And Tongue
04. Pressure Busspipe – Gone Too Soon
05. Delly Ranx – Humble Myself
06. Junior Reid – These Scars
07. Khago – Red Eyes
08. Ginjah – Do You Mean It
09. Glen Washington – Giving Praise
10. Lukie D x Fyah Stige – People Cry
11. Tifa x Lonely Fools
12. Turbulence – All Woman
13. Ras Ghandi – More Loving
14. Teflon – You’re Sexy
15. Norris Man – Without Your Love
16. Ras Shiloh – So Lovely
17. Anthony Cruz – Inequity
18. Phil Watkins – Mama
19. Zed Regal – Love Cyan Don
20. Zamunda – Nothing Is Impossible
21. Mackie Conscious – Wish Them The Best
22. Kuanna – Living It Up
23. Riddim 91

©2026 Billboard King Records


Kemar McGregor – Riddim 91

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