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Randy’s 50th Anniversary: Reggae Anthology (Chapter Two)

Randy’s 50th Anniversary: Reggae Anthology (Chapter Two)

Randy’s 50th Anniversary: Reggae Anthology (Chapter Two)

Während Chapter One die Grundsteine in Ska und Rocksteady legte, ist „Randy’s 50th Anniversary: Reggae Anthology (Chapter Two)“ das Dokument einer Ära, in der Reggae seinen hypnotischen, schweren und spirituellen Sound fand. Auch dieser Teil wurde pünktlich zum Jubiläums-Relaunch im Januar 2026 wieder prominent auf Vinyl aufgelegt.

​Die Tracks auf Chapter Two decken primär die Jahre 1972 bis 1975 ab. In dieser Zeit übernahm Vincents Sohn, Clive Chin, die Regie am Mischpult. Er brachte einen frischeren, experimentelleren Vibe mit und war maßgeblich an der Erfindung des Dub beteiligt. Das Studio in der North Parade wurde zum Magneten für jeden, der in Kingston Rang und Namen hatte.

​Dieses Kapitel ist weniger “soulig-verspielt” als das erste, dafür deutlich “dreadier” und tiefer im Bass.

​Die Geburtsstunde des Dub & Instrumental-Genies

  • Augustus Pablo – Java: Einer der einflussreichsten Instrumental-Tracks aller Zeiten. Pablos Melodica über dem massiven Beat von Clive Chin definierte den „Far East Sound“. Ein absoluter Meilenstein.
  • Impact All Stars – Ordinary Version Chapter 3: Hier hört man das Genie der Studio-Band. Die Präzision, mit der hier Rhythmusgruppen zerlegt wurden, ist bis heute faszinierend.

​Ikonen in Bestform

  • Dennis Brown – Cheater: Der „Prince of Reggae“ liefert hier eine seiner frühen, kraftvollen Nummern für das Impact-Label ab. Die Kombination aus seiner jugendlichen Stimme und der tighten Produktion ist Gold wert.
  • Gregory Isaacs – Lonely Soldier: Bevor er zum „Cool Ruler“ wurde, zeigte er hier bereits seine Fähigkeit, Melancholie so klingen zu lassen, dass man dazu tanzen will.
  • The Heptones – Mama Say: Makellose Harmonien, die beweisen, dass Randy’s auch in den 70ern das Gespür für erstklassige Vokal-Gruppen nicht verloren hatte.

​Im Vergleich zu Chapter One ist der Sound hier robuster. Man hört den Fortschritt der Aufnahmetechnik im Studio 17. Die Snare-Drums knallen härter, der Bass hat mehr Volumen (das typische “Bottom End”).

Das 2026er Remastering für Vinyl kitzelt genau diese Details heraus, ohne den analogen Schmutz zu entfernen, der diese Aufnahmen so lebendig macht.

​Warum man dieses Album braucht:

  • Historischer Kontext: Es markiert den Übergang von lokalen Hits zu globalem Reggae.
  • DJ-Gold: Tracks wie Java oder Cheater funktionieren auch heute noch auf jedem Soundsystem.
  • Clive Chins Handschrift: Es ist eine Hommage an einen der unterschätztesten Produzenten Jamaikas.

Chapter Two ist die logische und notwendige Steigerung. Während der erste Teil die Wurzeln feiert, zelebriert dieser Teil die Blütezeit. Es ist die perfekte Mischung aus Roots-Vocals und den Anfängen der Dub-Revolution.

​Unverzichtbar für jeden, der verstehen will, wie aus Reggae eine spirituelle Weltmacht wurde.

Side A
1. Java – Augustus Pablo
2. Hospital Trolly – I Roy
3. King of Babylon – Junior Byles
4. Don’t Go – Horace Andy
5. A Little Love – Jimmy London
6. Cheater – Dennis Brown
Side B
1. For the Love of You – John Holt
2. Too Late to Turn Back Now – Alton Ellis
3. Be Thankful – Donovan Carless
4. Woman of the Ghetto – Hortense Ellis
5. Children of the Ghetto – Senya
6. Lonely Soldier – Gregory Isaacs
Side C
1. Going to Zion – Black Uhuru
2. Ordinary Man – Lloyd Parks
3. Ordinary Version 3 – Impact All Stars
4. Hold Tight – African Brothers
5. Righteous Man – Keith Poppin
6. Created By the Father – Errol Dunkley
7. The Race – the Gladiators
Side D
1. My Guiding Star – the Heptones
2. Something on Your Mind – Hubert Lee
3. Country Boy – Charley Ace & Dirty Harry
4. No Jestering – Carl Malcolm
5. Knotty No Jester – Big Youth
6. Fattie Bum Bum – Carl Malcolm

©2026 17 North Parade


Randy’s 50th Anniversary: Reggae Anthology (Chapter Two)

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