Captain Yossarian – Fela Kuti in Dub
Fela Kuti in Dub ist Captain Yossarians visionäre Afrobeat‑meets‑Dub‑Hommage, die vier ikonische Fela‑Kuti‑Klassiker in analoge, tief modulierte Discomix‑Versionen verwandelt.
Das Ergebnis ist ein Album, das politische Wucht, musikalische Geschichte und Dub‑Magie in einem einzigen, vibrierenden Frequenzraum bündelt.
Captain Yossarian – Drummer, Produzent, Dub‑Fanatiker und Teil des Münchner Studio‑Kosmos Katzlbaum – erfüllt sich hier ein Herzensprojekt: Fela Kuti nicht zu remixen, sondern neu einzuspielen, zu dekonstruieren und in Jamaican Discomix‑Ästhetik zu übersetzen.
Die vier ausgewählten Songs gehören zu den politisch schärfsten und musikalisch prägnantesten Werken Felas: Zombie, Water No Get Enemy, Everything Scatter, Expensive Shit.
Alle wurden 2024–2025 komplett neu eingespielt, ausschließlich mit analogen Instrumenten und Dub‑Effekten, ohne digitale oder AI‑Eingriffe.
Der Sound ist eine hybride Fusion aus Afrobeat‑Groove und Dub‑Architektur: Live eingespielte Afrobeat‑Patterns als Fundament – repetitiv, hypnotisch, organisch.
Analoge Dub‑Effekte: Spring Reverb, Tape‑Delay, Filterfahrten, Dub‑Sirenen (u.a. Korg MS‑10).
Szenische Soundeffekte, die die fehlenden Lyrics ersetzen: marschierende Soldaten & Shotgun‑Reverbs in Zombie, Regen‑Imitationen & tiefe Hallräume in Water No Get Enemy, Cash‑Register‑Sounds in Expensive Shit, modulierte Sirenen in Everything Scatter.
Live‑Dubbing durch Seb‑I & Captain Yossarian – ein Ansatz, der Dub als Performance versteht. Das Ergebnis ist ein warm klingendes, analoges Dub‑Album, das die politische Energie Felas nicht verwässert, sondern in Frequenzen übersetzt.
Die Tracks
Zombie in Dub (feat. Prince Tempopolice): Ein mächtiger Opener: Die ikonische Militärkritik Felas wird durch marschierende Percussions, scharfe Reverbs und schwere Basslinien neu erzählt.
Der Groove bleibt Afrobeat, aber die Dub‑Zerlegung macht ihn bedrohlich, tranceartig, rebellisch.
Water No Get Enemy in Dub (feat. Jan Weissenfeldt): Der vielleicht atmosphärischste Track: Gitarrenlinien schweben wie Nebel, während Dub‑Effekte Regen, Fließen und Weite simulieren.
Ein meditatives, fast spirituelles Stück – Dub als Naturmetapher.
Everything Scatter in Dub (feat. Niko Schabel): Hier wird der chaotische, urbane Charakter des Originals in Dub‑Sirenen, Sax‑Fragmenten und rhythmischen Ausbrüchen gespiegelt.
Ein Track voller Bewegung, Unruhe und Energie.
Expensive Shit in Dub (feat. Jimi Tenor): Der humorvolle, subversive Geist des Originals wird durch Cash‑Register‑Sounds, Bass‑Rolls und psychedelische Filterfahrten neu interpretiert.
Ein perfekter Abschluss: verspielt, politisch, funky und tief im Dub verwurzelt.
Dieses Album ist mehr als ein Dub‑Projekt – es ist: eine musikalische Brücke zwischen Nigeria & Jamaika, eine politische Erinnerung an Felas Kampf gegen Militärregime, eine analoge Liebeserklärung an Dub‑Kultur und ein Community‑Projekt aus dem Münchner Underground‑Studio‑Kosmos.
Captain Yossarian zeigt, dass Dub nicht nur ein Effekt‑Genre ist, sondern eine Methode des Zuhörens, Entleerens und Neu‑Erzählens.
Ein herausragendes Dub‑Release 2026 – mutig, analog, politisch und musikalisch tief verwurzelt.
Fela Kuti in Dub ist ein Album, das sowohl Afrobeat‑Puristen als auch Dub‑Heads begeistert: respektvoll, kreativ und voller musikalischer Integrität.
Songs
- Zombie in Dub feat. Prince Tempopolice 07:24
- Water No Get Enemy in Dub feat. Jan Weissenfeldt 08:47
- Everything Scatter in Dub feat. Niko Schabel 08:37
- Expensive Shit in Dub feat. Jimi Tenor 08:38
©2026 Agogo Records


