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Yaksta – The Microphone Saved Me

Yaksta - The Microphone Saved Me

Yaksta – The Microphone Saved Me

Mit seinem zweiten Studioalbum „The Microphone Saved Me“ (veröffentlicht am 15. Juni 2026) untermauert der jamaikanische Reggae- und Dancehall-Künstler Yaksta (auch bekannt als Bush Lawd) seinen Ruf als eines der kompromisslosesten und reflektiertesten Sprachrohre der modernen karibischen Musiklandschaft.

​Nach seinem Hit Ambition und dem gefeierten Debütalbum zeigt sich der Künstler aus St. Mary hier reifer, spirituell gefestigter und musikalisch tief in den Roots verwurzelt.

​Der Albumtitel ist Programm. Yaksta verarbeitet darin seine eigene Lebensgeschichte und die transformierende Kraft der Musik: „The microphone save me inna real life“, erklärte er im Vorfeld.

Die Platte versteht sich als musikalischer Rettungsanker in einer von Kommerz, Oberflächlichkeit und Identitätsverlust geprägten Industrie.

Während viele zeitgenössische Dancehall-Größen auf kurzlebige Trends und explizite Inhalte setzen, schwimmt Yaksta bewusst gegen den Strom. Er fordert eine Rückkehr zur „Consciousness“ – zu sozialkritischen, aufrichtigen Texten.

​Das Album balanciert geschickt zwischen traditionellen Reggae-Rhythmen (Roots) und modernen, kraftvollen Produktionen (unter anderem von Koastal Kings und Bush Music).

​Die Leadsingle (Roar) des Albums ist eine wuchtige Kampfansage. Eröffnet mit einem rituellen Chant, rechnet Yaksta mit der Heuchelei innerhalb der Musikszene und der Gesellschaft ab.

Er kritisiert die Zensur zugunsten des Geldes und fordert die Hörer auf, sich nicht hinter Masken zu verstecken. Ein Track mit der rohen Energie eines frühen Sizzla oder Capleton.

​Fi Fy Fo: Hier knüpft Yaksta nahtlos an das Erbe von Bob Marley und Peter Tosh an. Das Stück thematisiert historische Ausbeutung, systemische Ungleichheit und spirituelle Desillusionierung. Es ist ein Aufruf zur mentalen Befreiung, verpackt in ein packendes, hypnotisches Gewand.

​​The Return und Move: Diese Tracks zeigen die musikalische Bandbreite des Albums. Während The Return stark von kultureller Identität und Rastafari-Prinzipien getrieben ist, bringt Move (produziert von Koastal Kings & Bush Music) eine rhythmische Dynamik mit, die sofort ins Ohr geht, ohne dabei an textlicher Tiefe einzubüßen.

​Musikalisch ist das Album extrem organisch gehalten. Die Drums und die Basslinien klingen warm und lebendig. Yaksta verzichtet bewusst auf überproduzierten, synthetischen Schnickschnack.

Feature-Gäste wie The Gideon und Matthew Malcolm und Silk Boss fügen sich nahtlos in das spirituelle Gesamtkonzept ein, anstatt dem Hauptakteur die Show zu stehlen.

Yaksta hat im Vorfeld selbstbewusst verkündet, The Microphone Saved Me werde das beste Album sein, das je aus Jamaika gekommen ist. Auch wenn das historisch gesehen eine extrem hohe Messlatte ist, hält das Album der Erwartung stand: Es ist eines der wichtigsten Reggae-Alben der letzten Jahre.

Ein mutiges, ehrliches und musikalisch exzellent umgesetztes Album. Yaksta beweist, dass bewusste, sozialkritische Musik im Jahr 2026 nicht nur überlebenswichtig ist, sondern auch modern und mitreißend klingen kann.

Ein absoluter Pflicht-Hörertipp für Fans von Chronixx, Protoje und traditionellem Roots-Reggae.

Songs

01. Murderer (Introduction)
02. Roar 
03. The Return
04. Sabbatical Order
05. Jah Live
06. Through It All
07. It’s Okay
08. Thankful
09. Life feat. The Gideon
10. Splinters in My Heart 
11. Next to Me
12. Into you
13. Pon Di Island 
14. Pressure
15. For Sale feat. Silk Boss

©2026 Bush Music


Yaksta – The Microphone Saved Me

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